Sobald von Altstahl die Rede ist, läuft vielen ein eiskalter Schauer den Rücken runter. Bilder von Vollsperrung, Stau und Brückenabriss erfüllen die Gedanken all jener, die ihr Heim hin und wieder mal verlassen müssen. Wer um das Magdeburger Stadtarchiv weiß, könnte sich sogar zuhause in Gefahr wähnen.

Aber sind tatsächlich alle Bauwerke, die Altstahl beinhalten, automatisch marode? Nein, natürlich nicht.

Altstahl ist ein spannendes Themenfeld. Die Geburtsstunde modernen Stahls, die Industrialisierung, ist eine dynamische Zeit voller Pioniergeist und Erfindungsreichtum. Die Verfahren zur Herstellung von Eisen und Stahl werden revolutioniert und verfeinert. Während heut nur noch zwei Verfahren verwendet werden, waren es in der Vergangenheit sechs Hauptverfahren mit diversen Spielarten (und das nur im Baustahlbereich).

Die Qualität alter Stähle schwankt über einen großen Bereich. Je nach Rohstoffquelle und Verfahren können die Materialien aus heutiger Sicht minderwertig aber eben auch sehr hochwertig sein. Beide Extremfälle finden wir heute noch im aktiven Einsatz.

Die gute Nachricht: Altstahlprüfung ist nicht aufwendig.

Ob zerstörungsfreie Fehlerprüfung, minimalinvasive Materialklassifizierung oder detaillierte Eigenschaftsanalyse – alles ist ohne großflächige Beprobung möglich.

Die Bewertung indes ist ein Minenfeld. Es braucht tiefgreifende Kenntnisse, um Messergebnisse richtig einordnen zu können und in dem Chaos aus teilweise fachlich falschen Richtlinien und verwechselten Begriffen richtige Entscheidungen treffen zu können.

Bei all dem stehen Ihnen unsere erfahrenen Ingenieure gern zur Seite! Sprechen Sie uns einfach an.